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Haus der Geschichte Baden-Württemberg

Haus der Geschichte Baden-Württemberg

Gier

Aktuell


HdGBW aktuell

Das Haus der Geschichte Baden-Württemberg bietet eine besondere Sommerferien-Aktion: An den Donnerstagen vom 29. Juli bis zum 9. September ist der Eintritt in alle Ausstellungen in dem Stuttgarter Museum frei. Sie können an dem langen Öffnungstag sogar von 10 bis 21 Uhr besichtigt werden. Derzeit ist die Vorlage eines Negativtest-, Impf- oder Genesenennachweises  für den Eintritt nicht  notwendig.

Führungen für die Ausstellungen können beim Besucherdienst gebucht werden. Für die Dauerausstellung im Haus der Geschichte und für "Gier. Was uns bewegt" sind 19 Teilnehmende zugelassen, für die Ausstellung "Attentat. Stauffenberg" 9 Personen (jeweils zzgl. Guide).

Gier. Was uns bewegt

Sonderausstellung bis zum 19. September 2021 im Haus der Geschichte

Sie gilt als eine der sieben Todsünden und ist im Alltag stets präsent. Doch so verwerflich die Gier nach Geld, Wohlstand und Konsum scheint - sie sorgt für die Dynamik einer Marktwirtschaft. Ebenso wie die Gier nach Wissen, Weiterentwicklung und Erfolg. Die ungewöhnlich inszenierte Ausstellung führt mit Gier-Geschichten aus drei Jahrhunderten in ein Dickicht der Gefühle - vom königlichen Raffzahn bis zur gestressten Influencerin.

Dauerausstellung

Landesgeschichte(n)

Das Haus der Geschichte macht die Entwicklung des deutschen Südwestens von 1790 bis heute zum Erlebnis

Lebendige Geschichte, aufwendig inszeniert: Das Museum an der Stuttgarter Kulturmeile bildet von Napoleon bis zum Stuttgart-21-Bauzaun mehr als 200 Jahre Landesgeschichte ab. Ein Themenpark gibt einen Überblick über die vielen Facetten Baden-Württembergs damals und heute - von der Wirtschaft über die Wissenschaft bis zur Religion. 1500 Originalobjekte und 1000 Fotos, zahlreiche Geschichten, Filme und Infostationen begeistern, machen Spaß oder regen zum Nachdenken an. Die Ausstellungsstücke zeugen von den Menschen in ihrer Zeit und ihren Schicksalen: von Liebe und Hass, von Macht und Ohnmacht, von Sieg und Niederlage.

InGe - Die interaktive Plattform für eure Geschichte

InGe ist am Start. Der neue Digitalguide im Haus der Geschichte Baden-Württemberg kann auf dem eigenen Smartphone oder auf einem Leihgerät abgerufen werden. Die mobile Web-App bietet mehr als spannende Fakten und Inhalte zum Museum: Dazu gehören vor allem die vielen Beteiligungsmöglichkeiten wie Diskussionen, Abstimmungen und Spiele. Und gesammelte Geschichten können digital mit nach Hause genommen werden.

Dauerausstellung

Der Neckar

Neuer Ausstellungsbereich: Stadt - Land - Fluss

Das Haus der Geschichte Baden-Württemberg holt den Fluss ins Museum. Dem Neckar gehört mit der neuen Präsentation "Stadt - Land - Fluss" nun ein eigener Ausstellungsbereich im Themenpark des Hauses: Die eindrucksvolle Installation lädt ein zu einer virtuellen Neckartour von der Mündung in Mannheim bis zur Quelle in Schwenningen. 

Stuttgart

Hotel Silber

Eine Ausstellung zu Polizei und Verfolgung

Das "Hotel Silber" in Stuttgart wurde mehr als ein halbes Jahrhundert lang von der Polizei genutzt und war Zentrale der Gestapo. In dem einstigen Ort des NS-Terrors entstand als Bürgerbeteiligungsprojekt ein Ort des historisch-politischen Lernens und der Begegnung. Die Ausstellung und Veranstaltungen beschäftigen sich mit Tätern und ihren Opfern, mit der Institution Polizei und ihrer Rolle in mehreren politischen Systemen, mit Kontinuitäten und Brüchen. Der Eintritt ist frei.

Ab sofort können beim Besucherdienst wieder Führungen im "Hotel Silber" für bis zu 9 Personen (+ Guide) gebucht werden.

Katalog erschienen

Der neue Katalog zum "Hotel Silber" bietet umfangreiches Material über den Erinnerungsort. Er stellt auf 256 Seiten den historischen Ort vor und bildet einen großen Teil der mehr als 300 in der Ausstellung gezeigten Exponate, Fotos und Dokumente ab.

Haus der Geschichte

Stauffenberg

Ausstellung zum Hitler-Attentäter

Seit dem 75. Jahrestag des Umsturzversuchs vom 20. Juli 1944 zeigt das Haus der Geschichte die Ausstellung "Attentat. Stauffenberg". Sie ist im Galerieraum des Museums in Stuttgart zu sehen. Die Sonderschau vollzieht nach, wie Claus Schenk Graf von Stauffenberg aufwuchs, wie er vom regimetreuen Offizier zum Hitlerattentäter wurde und wie kontrovers die Tat bis heute betrachtet wird. Der Eintritt ist frei.

Ab sofort können beim Besucherdienst wieder Führungen durch die Ausstellung "Attentat. Stauffenberg" gebucht werden.

Veranstaltungen

Erzberger-Jahr 2021

Matthias Erzberger. Kampf und Tod für die Demokratie

 

Der württembergische Zentrumspolitiker Matthias Erzberger fiel 1921 einem Mordanschlag rechter Nationalisten zum Opfer. Der Wegbereiter deutscher Demokratie zählte zu den meist gehassten Politikern der Weimarer Republik. Anlässlich des hundertsten Jahrestages seiner Ermordung initiiert das Haus der Geschichte das Erzberger-Jahr 2021 mit Veranstaltungen in vielen Städten und Gemeinden Baden-Württembergs. 

Haus der Geschichte

Generation 1975

Videoinstallation zu 30 Jahren deutsche Wiedervereinigung

Wie haben Teenager den Übergang ins neue Deutschland erlebt? Zum 30. Jahrestag der Wiedervereinigung zeigen das Haus der Geschichte Baden-Württemberg und die Stiftung Berliner Mauer die Videoinstallation "Generation 1975: Mit 14 ins neue Deutschland". Zehn Menschen aus Ost und West sprechen über ihre Erfahrungen mit dem geteilten Deutschland, dem Mauerfall und dem Zusammenwachsen. Sie wurden alle 1975 geboren und waren 14 Jahre alt, als die Mauer fiel.

 

 

Das Museum "Hohenasperg - Ein deutsches Gefängnis" zeigt Häftlingsschicksale aus drei Jahrhunderten

Viele tausend Menschen waren bereits auf dem Hohenasperg unter Verschluss. Weit über Württemberg hinaus galt die Festung lange als das politische Gefängnis schlechthin. Das eindrucksvoll gestaltete Museum dort zeigt am Beispiel von 23 Häftlingsbiografien, wie sich der Freiheitsentzug als Strafe über drei Jahrhunderte hinweg entwickelt hat. Zu den Insassen gehörten das Justizopfer Joseph Süß Oppenheimer und der unbequeme Dichter Christian Friedrich Daniel Schubart, Revolutionäre des 19. Jahrhunderts, Kriegsgefangene, NS-Täter und Querdenker wie der der "Remstalrebell" Helmut Palmer.

Geschichtsvermittlung

Der Dieb der Geschichte

Das multimediale Museumsspiel - entwickelt mit Kindern für Kinder

„Der Dieb der Geschichte“ ist einmalig in der deutschen Museumslandschaft: Mit Agentengürtel und Missionsblock ausgestattet, können Spürnasen zwischen acht und zwölf Jahren das Rätsel um entführte Geschichtssammler lösen. Über Computerstationen leiten die Comicfiguren Faris, Frida, Freddy und Uwe die jungen Geheimagenten auf ihrer Mission durchs Haus der Geschichte und führen sie zu Ausstellungsstücken, hinter denen sich interessante Geschichten verbergen. Dabei erfahren die Kinder spielerisch, wie in einem Museum gearbeitet wird. Die kleinen Agenten zeichnen, vermessen und betrachten die Dinge ganz genau.