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Haus der Geschichte Baden-Württemberg

Hass. Was uns bewegt

Programm & Führungen

HdGBW aktuell

Willkommen im Haus der Geschichte!
Da in Baden-Württemberg die Corona-Alarmstufe II gilt, sind der Besuch im Museum und die Teilnahme an Führungen und Veranstaltungen nur mit dem Nachweis einer Impfung oder Genesung sowie einem negativen Antigen- oder PCR-Test oder einer aktuellen Zweit- oder Drittimpfung möglich (2G plus). Wir bitten auch um Beachtung, dass für Personen ab 18 Jahren FFP2- oder KN95-Masken vorgeschrieben sind. 

Öffentliche Führungen

Jeden Sonntag (außer 26.12.) um 14.30 Uhr.

Dauer: ca. 1 Stunde
Kosten: 4 Euro pro Person zzgl. Eintritt 
            Schüler*innen: 2 Euro, Eintritt frei

Begleitprogramm

"Antisemitischer Hass" – alles Geschichte?

Öffentliche Tandemführung
23. Januar 2022, 14.30 Uhr

In einer Tandemführung führen Hanna Veiler, Vizepräsidentin der Jüdischen Studierendenunion Deutschland, und Elena Jundt, Geschichtsvermittlerin am Haus der Geschichte, gemeinsam durch die Sonderausstellung "Hass. Was uns bewegt". Dabei wird ein Schwerpunkt auf den historischen Dimensionen und den aktuellen Formen von judenfeindlichem Hass in der Gesellschaft liegen.

Treffpunkt: Foyer Haus der Geschichte
Kosten: 5 Euro (zzgl. Eintritt)

Die Führung wird am 30. Januar wiederholt

Emotions live Pt.1: Ohnmacht & Melancholie

Tanz und Talk digital via Zoom
Sonntag, 23. Januar 2022, 18 Uhr

Was erzeugt Hass in dir? Mit der Sprache des Tanzes geben Künstler*innen Antwort darauf. Im ersten Teil der "Emotions live"-Reihe kommen zwei von acht Tanzstücken aus dem eMotions-Projekt von Carina S. Clay zur Aufführung. Die Tänzer*innen sehen sich täglich Rassismus ausgesetzt und verarbeiten hier ihre persönlichen Erlebnisse und Gefühle.
Ein Talk schließt sich an mit Dr. Marcus Doering von PMD Art und Kulturpreisträger des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Faisal Osman von der Black Community Foundation Stuttgart und Tänzer*innen des eMotion-Projekts.

Teilnahme unter diesem Link: https://zoom.us/j/96008158535?pwd=cXUwTVNpUXNwN2ovVXRwSWM0eWxFUT09

"Antisemitischer Hass" – alles Geschichte?

Öffentliche Tandemführung
30. Januar 2022, 14.30 Uhr

In einer Tandemführung führen Hanna Veiler, Vizepräsidentin der Jüdischen Studierendenunion Deutschland, und Dr. Caroline Gritschke, Geschichtsvermittlerin am Haus der Geschichte, gemeinsam durch die Sonderausstellung "Hass. Was uns bewegt". Dabei wird ein Schwerpunkt auf den historischen Dimensionen und den aktuellen Formen von judenfeindlichem Hass in der Gesellschaft liegen.

Treffpunkt: Foyer Haus der Geschichte
Kosten: 5 Euro (zzgl. Eintritt)

Ankreiden gegen sexuelle Belästigung

Instagram-Takeover von "Catcalls of Stuttgart"
25. bis 27. Februar 2022

@catcallsofstg übernehmen einige Tage den Instagram-Kanal @hdgbw und zeigen, wie sie gegen frauenfeindlichen Hass vorgehen. Sie stellen ihre Arbeit vor, informieren über die Dimension frauenfeindlichen Hasses, welche ihre Follower*innen ihnen über Erfahrungsberichte zukommen lassen, und zeigen, wie sie gemeinsam auf der Straße gegen den Hass ankreiden!

www.instagram.com/hdgbw/

GEWALT GEGEN FRAUEN

Aktionstag
Sonntag, 6. März 2022, 14-18 Uhr

Jede dritte Frau in Deutschland wird in ihrem Leben Opfer physischer oder sexualisierter Gewalt, meist sind die Täter aktuelle oder frühere Partner. An dem Aktionstag vor dem Weltfrauentag stehen Aufklärung, Beratung und Vernetzung im Mittelpunkt. Hilfsorganisationen und Beratungsstellen informieren über ihre Angebote und beantworten Fragen. Künstler*innen teilen ihre Erfahrungen. Tandem-Führungen mit Leihgeber*innen durch die Sonderausstellung bieten Einblicke in die Arbeit mit Betroffenen von Gewalt.

Haus der Geschichte, Foyer und Sonderausstellung; Eintritt frei
Anmeldung: veranstaltungenspamgeschützt @spamgeschützt hdgbw.de

RASSISMUS UND KOLONIALE GEWALT

Stadtspaziergang
Samstag, 26. März 2022, 14 Uhr

Die gewaltvolle Zeit des Kolonialismus hat Spuren in Stuttgart hinterlassen. Die Gründung des Linden-Museums zählt ebenso zur Kolonialgeschichte der Landeshauptstadt wie umstrittene Denkmäler oder Lücken in der Erinnerungskultur. Darum geht es in einer multiperspektivischen Führung vom Haus der Geschichte Baden-Württemberg über kolonialgeschichtlich bedeutsame Orte zum Linden-Museum. Dabei können sich die Teilnehmenden über die politischen Kulturen der Gewalt im Kolonialismus und ihren Folgewirkungen bis in die Gegenwart austauschen. Die Referentinnen sind Dr. Caroline Gritschke, Rosalie Moeller und Debora Nsumbu. Eine Kooperation mit dem Linden-Museum (Werkstattausstellung „Schwieriges Erbe. Linden-Museum und Württemberg im Kolonialismus“)

Treffpunkt: Foyer Haus der Geschichte; Eintritt frei
Anmeldung: veranstaltungenspamgeschützt @spamgeschützt hdgbw.de

Kompetent gegen rechte Sprüche!

Workshop: Handlungs- und Argumentationstraining
Donnerstag, 31. März 2022, 10 bis 17 Uhr

Was tun gegen abwertende Parolen im Alltag? Das Handlungs- und Argumentationstraining informiert über und sensibilisiert für menschenverachtende Einstellungen, Diskriminierung und ungleiche Chancen in der Gesellschaft. Das Training vermittelt Strategien für zivilcouragiertes Verhalten in der Konfrontation mit rechten Parolen und Vorurteilen und bietet Raum, um diese Strategien einzuüben.
Veranstalter: Landeszentrale für Politische Bildung, Team meX

Haus der Geschichte Baden-Württemberg, Teilnahme kostenlos
Anmeldung bis 16. März 2022 unter veranstaltungenspamgeschützt @spamgeschützt hdgbw.de

WIE FUNKTIONIERT HASS?

Podiumsgespräch
Donnerstag, 31. März 2022, 19 Uhr

Wie schaffen es radikale Ideolog*innen, so viele Menschen für ihre Hass-Botschaften zu gewinnen? Wie hetzen Verschwörungstheoretiker*innen? Wie wiegeln Rechts - extreme auf? Wie verführen Islamisten? Den Mechanismen und Methoden des Hasses gehen Prof. Dr. Tobias Keber vom Institut für Medienethik, Dr. Benno Köpfer vom Landesamt für Verfassungsschutz und die AfD-Aussteigerin Franziska Schreiber nach. Moderation: Mark Kleber (SWR). Eine Kooperation mit dem Team meX der Landeszentrale für politische Bildung

Haus der Geschichte Baden-Württemberg, Otto-Borst-Saal; Eintritt frei
Anmeldung: veranstaltungenspamgeschützt @spamgeschützt hdgbw.de

AUF SIE MIT GEBRÜLL!

Lesung und Gespräch mit Hasnain Kazim
Donnerstag, 7. April 2022, 19 Uhr

Der Bestsellerautor und Journalist Hasnain Kazim verrät, wie es sich streiten lässt – und wann reden nicht mehr hilft. Man muss sich wirklich nicht alles sagen lassen! Beim Streiten darf es gerne laut, hart und lustig zugehen: Hauptsache, man hat die richtigen Argumente parat, um dumpfem Hass und platten Parolen Einhalt zu gebieten. Kazim gibt Tipps fürs richtige Streiten und wie wir auf Hass reagieren können – auch im Gespräch mit dem Publikum.
Eine Kooperationsveranstaltung mit der Landeszentrale für politische Bildung

Haus der Geschichte Baden-Württemberg, Otto-Borst-Saal; Eintritt: 5 Euro
Anmeldung: veranstaltungenspamgeschützt @spamgeschützt hdgbw.de

"I HATE HATE"

Hass in Literatur und Popmusik
Donnerstag, 28. April 2022, 19 Uhr

Shakespeare und Slime, Houellebecq und Heavy Metal: Hass ist ein Dauerthema in der Literatur und populärenMusik. Die Kölner Schauspielerin Sonja Kargel liest literarische Texte und spannt den Bogen von den alten Griechen zum alten Griesgram Schopenhauer, von Moby Dick bis Mobbing. Auch Joseph Roth und Elfriede Jelinek pflegen ihre Verachtung. Der Stuttgarter Diskjockey Andreas Vogel spielt dazu Hass-Musik und erklärt Hintergründe. Egal ob Fehlfarben "Impf mich gegen Hass" oder Razzy & The Neighborhood Kids "I Hate Hate!" singen - in allen Sparten gebiert die Abscheu gegenüber Gruppen und Einzelnen, Regeln und Verboten, "das System", den oder die Ex immer wieder neue, unvergessliche Songs.

Haus der Geschichte, Museumsrestaurant Tempus, Eintritt: 5 Euro
Anmeldung: veranstaltungenspamgeschützt @spamgeschützt hdgbw.de

DER HASS MUSS WEG

Ausstellungsgespräch mit der Aktivistin Irmela Mensah-Schramm
Donnerstag, 12. Mai 2022, 19 Uhr

Seit über 30 Jahren entfernt Irmela Mensah-Schramm rassistische Aufkleber und rechtsextreme Graffitis. Aus "Merkel muss weg" macht sie "Merke! Hass weg", bei "NS-Zone" übersprüht sie das "NS" mit einem Herzen. Dafür hat die Polit-Aktivistin nicht nur Auszeichnungen erhalten, sondern auch Anzeigen und Morddrohungen. Die Ausstellung zeigt von ihr entfernte Aufkleber und Graffitis. Nach einer Kurzführung erzählt Irmela Mensah-Schramm mehr von ihrer Tätigkeit: Was sie motiviert, auf welche Reaktionen sie trifft und warum sie nicht anders kann, als weiterzumachen.

Haus der Geschichte Baden-Württemberg, Sonderausstellung; Kosten: 5 Euro
Anmeldung: veranstaltungenspamgeschützt @spamgeschützt hdgbw.de

EIN „GERECHTER UNTER DEN VÖLKERN“

Vortrag und Gespräch zum Juristen Heinz Drossel
Donnerstag, 19. Mai 2022, 19 Uhr

Der Staat Israel ehrte Heinz Drossel (1916 -2008) im Jahr 2000 als "Gerechten unter den Völkern". Er hatte während des NS-Regimes jüdischen Menschen ein Versteck in seiner Wohnung geboten oder sie finanziell unterstützt und damit gerettet. Nach Kriegsende war Drossel Sozialrichter u. a. in Konstanz. Ruth Drossel, Tochter von Heinz Drossel, und der Historiker Wolfram Wette erinnern an einen Menschen, der zeigte, dass Hass nicht unbeantwortet bleiben muss.

Landgericht Konstanz, Konzilstraße 9, „Weißer Saal“; Eintritt frei
Anmeldung: veranstaltungenspamgeschützt @spamgeschützt hdgbw.de

KOMPLIMENTERAP

Workshop für Kinder und Jugendliche
Samstag, 21. Mai 2022, 10-17 Uhr

Einen eigenen Rapsong gegen Hass schreiben und ihn live dem Publikum präsentieren? Dazu haben Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 16 Jahren die Chance! Gemeinsam mit einem professionellen Rapcoach werden dabei die fettesten Komplimente verfasst, Rapskills entwickelt und ein Song im Team produziert, bei dem es vor allem um Respekt geht. Schritt für Schritt wird gezeigt, wie man ein Thema für einen Rap findet und passende Lyrics dazu schreibt. Eine Kooperation mit dem Landesmedienzentrum BW

Haus der Geschichte Baden-Württemberg; Kosten: keine
Anmeldung: veranstaltungenspamgeschützt @spamgeschützt hdgbw.de

LANGE NACHT DER EMOTIONEN

Programm in der Langen Nacht der Museen
Samstag, 21. Mai 2022, 18-1 Uhr

Gier, Hass und Liebe - ein Programm mit allen Emotionen der Ausstellungstrilogie präsentiert das Haus der Geschichte in der Langen Nacht der Museen: Im Casino kann beim Spiel jede*r der Gier freien Lauf lassen. In der "Hass"-Ausstellung und im gesamten Museum führen, erklären und diskutieren Guides. Und zur Liebe gibt es eine Fotoaktion mit Herz.

Haus der Geschichte Baden-Württemberg; Ticket für alle Museen in der Langen Nacht: 20 Euro / ermäßigt 15 Euro

Führungen und Angebote

Buchbare Führungen

MUSEUMSGESPRÄCH

Ein dialogorientierter Rundgang durch die Sonderausstellung.

Dauer: 1 Stunde
Kosten: 50 Euro (zzgl. Eintritt)
            Schüler*innen: 2 Euro pro Person, Eintritt frei

Themenwochen für Gruppen und Schulklassen

ANTISEMITISMUS - ALLES GESCHICHTE?
17. - 30. Januar 2022

Ausgrenzung, Feindschaft und Gewalt gegen Jüdinnen und Juden reichen weit in die Geschichte zurück und sind bis in die Gegenwart aktuell. Die Formen und das Ausmaß von Gewalt und Vernichtung unterliegen dem historischen Wandel. Die zugrunde liegenden Stereotypien und Muster sind dagegen sehr beständig.

Schulklassen ab Klasse 8 und Gruppen können im Rahmen der Themenwochen Tandemführungen (Dauer: 1 Stunde) und Workshops (Dauer: 2 Stunden) buchen, die sich mit historischen Dimensionen von judenfeindlichem Hass im 19. und 20. Jahrhundert beschäftigen und mit den unterschiedlichen Formen des aktuellen Antisemitismus.


RASSISTISCHER HASS - KOLONIALE SPUREN UND IHRENACHWIRKUNGEN
14. März - 3. April 2022

Rassistischer Hass ist allgegenwärtig - in Geschichte, Gegenwart und allen Gesellschaftsschichten. Aber wie können wir uns rassistischem Hass entgegenstellen?

Im Workshop "Rassismus in Geschichte und Gegenwart" (Dauer: 2 Stunden, ab Klasse 8) arbeiten wir mit Objekten aus der Dauer- und Sonderausstellung, zur Geschichte des Rassismus in der Landesgeschichte. In einemzweiten Teil setzen wir uns aktiv mit den aktuellen Auswirkungen von rassistischen Vorurteilen und Hass auseinander. In Tandemführungen (Dauer: 1 Stunde) beschäftigen wir uns multiperspektivisch mit Kolonialgeschichte und Rassismus.

RECHTSEXTREMISMUS - KEIN EINZELFALL
23. Mai - 5. Juni 2022

Anschläge, Chatgruppen, Einzelfälle? Die Aufdeckung neuer rechter Netzwerke scheint kein Ende zu nehmen - welche Auswirkungen hat rechtsextremistischer Hass auf unsere Demokratie?

In Tandemführungen (Dauer: 1 Stunde) und im Themenworkshop für Schulklassen ab Klasse 8 und Gruppen (Dauer: 2 Stunden) beschäftigen wir uns mit den Kontinuitäten rechtsextremen Gedankenguts in der Geschichte und den Strategien des aktuellen Rechtsextremismus'.

HASS AUF VIELFALT - LEBENSREALITÄTEN VON FRAUEN*UND QUEEREN MENSCHEN
11. - 24. Juli 2022

Übergriffe auf der Straße oder Gewalt im Netz. Für viele Frauen* und LSBTTIQ*-Menschen ist Hass Teil des Alltags. Im Rahmen der Themenwoche setzen wir uns mit den historischen Hintergründen auseinander.

Im Workshop für Gruppen und Schulklassen ab Klasse 8 (Dauer: 2 Stunden)und in Tandemführungen (Dauer: 1 Stunde) setzen wir multiperspektivisch Erfahrungen und Wissen gegen Ausgrenzung und Vorurteile und entwickeln Strategien für Gegenwehr und Anerkennung.

PREISE FÜR GRUPPEN
1 Stunde: 50 Euro zzgl. Eintritt
2 Stunden: 90 Euro zzgl. Eintritt

PREISE FÜR SCHULKLASSEN (PROSCHÜLER*IN)
1 Stunde: 2 Euro
2 Stunden: 3,50 Euro
Begleitpersonen frei

INFORMATION UND BERATUNG
Dr. Caroline Gritschke
Telefon 0711 212 39 69
caroline.gritschke(at)hdgbw.de

BUCHUNG
Besucherdienst
Telefon 0711 212 39 89
besucherdienst(at)hdgbw.de