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Haus der Geschichte Baden-Württemberg

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Herzlich willkommen im Haus der Geschichte!

Mit dem 3. April 2022 endeten die meisten Corona-Schutzmaßnahmen in Deutschland. Solange die Infektionszahlen jedoch so hoch sind, besteht in unserem Haus weiterhin Maskenpflicht. Bitte tragen Sie  zum Schutz der Besucher*innen und Mitarbeiter*innen im Museum einen medizinischen oder FFP2-Mund-Nasenschutz.

Wir danken für Ihr Verständnis und freuen uns auf Ihren Besuch.

Neues aus dem Haus der Geschichte Baden-Württemberg

Künstlerische "Nachklänge" zu innovativem Hörspiel

Das Haus der Geschichte Baden-Württemberg hat das innovative Hörspiel "15:14" um einen künstlerischen Teil erweitert. Im interaktiven Radio "Nachklänge" können Sprach- und Musikbeiträge nicht nur angehört, sondern auch miteinander kombiniert werden. Das Grimme-Award-nominierte Hörspiel "15:14" handelt davon, wie im Stuttgarter "Hotel Silber" nach der NS-Zeit 15 ehemalige Verfolgte und 14 frühere Verfolger bei der Kriminalpolizei zusammenarbeiteten.

"Des Volkes Stimme" als Buch erschienen

Ein neu erschienenes Buch stellt unterschiedliche Beweggründe von Menschen im Südwesten vor, sich einzumischen, ihre Rechte einzufordern und dabei ihre Gesellschaft positiv zu verändern. 100 Daten aus 200 Jahren verdichten sich darin zu einer Geschichte der Teilhabe im deutschen Südwesten - von der ersten badischen Verfassung 1818 bis heute. Der Band basiert auf dem Online-Kalender www.des-volkes-stimme.de. Beide Veröffentlichungen hat die Stabsstelle für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung im Staatsministerium initiiert und das Haus der Geschichte Baden-Württemberg umgesetzt.

"Des Volkes Stimme" orientiert sich am Kalenderjahr: Den Auftakt macht der 5. Januar 1919 - die Wahl zur Badischen Nationalversammlung, an der erstmals Frauen im Südwesten aktiv teilnehmen durften. Das letzte Datum ist der 27. Dezember 1848, an dem die Grundrechte für das gesamte deutsche Volk verkündet wurden. Der Band ist im Buchhandel und im Shop des Hauses der Geschichte Baden-Württemberg erhältlich - im Museum, online (www.hdgbw.de/shop) oder per Mail (museumsshop(at)hdgbw.de).

"Hotel Silber"-Hörspiel für Grimme Award nominiert

Das interaktive Hörspiel "15:14" des Hauses der Geschichte ist für den Grimme Online Award 2022 nominiert. Es handelt davon, wie im Stuttgarter "Hotel Silber" nach der NS-Zeit 15 ehemalige Verfolgte und 14 frühere Verfolger bei der Kriminalpolizei zusammenarbeiteten. Mit dem renommierten Preis zeichnet das Grimme-Institut seit dem Jahr 2001 qualitativ hochwertige Online-Angebote aus. Die Sieger werden bei der Verleihung am 23. Juni bekanntgegeben.

Neue Wissenschaftsabteilung im Themenpark

Der Bereich "Wissenschaft und Forschung" im Haus der Geschichte wurde neu konzipiert und umgebaut. Ab sofort kann er im Themenpark des Stuttgarter Museums besichtigt werden. Die Ausstellung ist dem Forschungsland Baden-Württemberg gewidmet. Sie beleuchtet anhand von einzigartigen Objekten von der Jahrtausende alten assyrischen Keilschrift bis zur Mikrochirurgie die Entwicklung der Wissenschaften im Land. Die Museumsabteilung erscheint als eine geheimnisvolle Galaxie, die nach und nach den Blick auf einzelne Sektoren freigibt. Unter anderem sind ein mysteriöses Steinkind, eine zerbrochene Brille des Philosophen Ernst Bloch, die Dissertation von Friedrich Schiller und ein hochmodernes Endoskop für mikrochirurgische Eingriffe in der Fruchtblase zu sehen.

Ausstellung über die Gründung der Diözese Rottenburg

Wie sieht eine katholische Kirche "auf schwäbisch" aus? Und welche Folgen hat eine 200 Jahre alte päpstliche Bulle bis heute? Die kleine Ausstellung "200 Jahre Bulle Provida solersque - Das Bistum Rottenburg entsteht" wurde vom Diözesanarchiv Rottenburg erarbeitet und ist vom 3. April bis zum 29. Mai 2022 im Haus der Geschichte zu sehen. Die Bulle von Papst Pius VII. war ein wichtiger Schritt bei der Neuordnung des kirchlichen Raumes im deutschen Südwesten und schuf Bistümer, die immer noch bestehen.

Videoausstellung zu "Gastarbeiter*innen"

Eine neue Videoausstellung ist in der Lounge im Haus der Geschichte Baden-Württemberg zu sehen: "#60 Jahre Menschengeschichten: Erzähl' mir was". Sie widmet sich dem Anwerbeabkommen für Arbeitskräfte, das Deutschland und die Türkei vor gut 60 Jahren geschlossen haben. In den Filmen teilen frühere "Gastarbeiter*innen" ihre Lebenserfahrungen und Geschichten mit jungen Menschen. Die Projektionen auf den großen Stoffbahnen der Lounge laufen bis zum 19. Juni 2022. Der Eintritt ist frei.

Jetzt online – die neue Handreichung!

Digital und analog! Die neue Handreichung für die Dauerausstellung verbindet den analogen Museumsbesuch mit unserer Interaktiven Geschichtsplattform (InGe). Selbstständig und selbstentdeckend können Schüler*innen mit Arbeitsblättern die Ausstellung erkunden und erfahren, was politische Teilhabe in 200 Jahren Landesgeschichte bedeutet. Kreative Aufgaben laden zum Nachdenken und zum Reflektieren über unsere heutigen Rechte ein.

Bei Fragen oder für mehr Details wenden Sie sich bitte an Luisa Kreiling (luisa.kreilingspamgeschützt @spamgeschützt hdgbw.de oder Tel. 0711 2124050).

15:14 - ein interaktives Hörspiel zum "Hotel Silber"

Als Verfolgte und Verfolger trafen sie in der Gestapo-Zentrale "Hotel Silber" aufeinander: verhaftete Widerstandskämpfer und Gestapo-Beamte. Nach dem Ende der NS-Diktatur kehrten Männer beider Seiten in das Gebäude zurück - und arbeiteten als Kollegen Tür an Tür bei der Kriminalpolizei. Von diesen Männern, ihren unterschiedlichen Lebensläufen und Perspektiven, ihrem jeweiligen Selbstverständnis und den Konflikten handelt ein neues interaktives Hörspiel des Hauses der Geschichte Baden-Württemberg.

Die Besucher*innen der digitalen Ausstellung lernen dabei verschiedene Biografien kennen und erfahren viel über die Stuttgarter Kriminalpolizei im "Hotel Silber" nach der NS-Zeit: Warum bewarben sich die Protagonisten bei der Kripo? Welches Selbstverständnis kommt in den Bewerbungen zum Ausdruck? Je weiter sich die Nutzer*innen im Hörspiel fortbewegen, desto mehr Verbindungen und Interaktionen zwischen den Protagonisten werden hörbar.

Das Hörstück kann ganz einfach ohne Downloads oder aufwendige Installation über die Website www.15zu14.de abgerufen werden. Für Menschen mit Sehbehinderung gibt es das Hörspiel im Autoplay, für Menschen mit Hörbehinderung als Skript.

Der Neckar: Ausstellung und Digitalprojekt

Dem Neckar gehört mit der neuen Präsentation "Stadt - Land - Fluss" ein eigener Ausstellungsbereich im Themenpark des Hauses der Geschichte: Die eindrucksvolle Installation lädt ein zu einer virtuellen Neckartour von der Mündung in Mannheim bis zur Quelle in Schwenningen. Die Großprojektion und prägnante Ausstellungsstücke wie der frühere Quellstein machen den Fluss im Museum erlebbar. Die historischen und aktuellen Aufnahmen veranschaulichen, was der Neckar für das Land und seine Menschen bedeutet.

Das Digitalprojekt Menschen-am-Neckar.de erweitert nun die Ausstellung. Auf der Website können alle ihre Geschichten teilen, die sie mit dem Neckar verbinden. Auf einer Karte werden alle diese Neckargeschichten verortet.

InGe - der neue Digitalguide im Haus der Geschichte

Die Interaktive Plattform für eure Geschichte, kurz InGe, ist am Start. Der neue Digitalguide im Haus der Geschichte Baden-Württemberg kann auf dem eigenen Smartphone oder auf einem Leihgerät abgerufen werden. Die mobile Web-App bietet mehr als spannende Fakten und Inhalte zum Museum: Dazu gehören vor allem die vielen Beteiligungsmöglichkeiten wie Diskussionen, Abstimmungen und Spiele.

Haus der Geschichte Station beim KunstCaching

Eine digitale Schatzsuche schlägt Brücken zwischen den Kultureinrichtungen Stuttgart: Über QR-Codes sind derzeit kleine Rätsel und Spiele in der Nähe vieler Häuser versteckt. Wer die QR-Codes findet und einscannt, kann Performancevideos unterschiedlichster Künstler*innen oder Künstlergruppen anschauen. Dazu kommen Fun Facts über die jeweilige Kultureinrichtung. Auch das Haus der Geschichte Baden-Württemberg ist Station beim KunstCaching. Wer findet den Code...?

Katalog zum "Hotel Silber" erschienen

Hotel, Polizeisitz, Gestapo-Zentrale, potentielles Abrissobjekt, Bürgerbeteiligungsprojekt, Außenstelle des Hauses der Geschichte Baden-Württemberg: Zum "Hotel Silber" ist nun ein Katalog erschienen. Zwei Jahre nach der Eröffnung der Dauerausstellung zu Polizei und Verfolgung in dem Gebäude in der Stuttgarter Dorotheenstraße liefert das neue Buch umfangreiches Material über den Erinnerungsort. Der vom Haus der Geschichte herausgegebene Katalog stellt auf 256 Seiten den historischen Ort vor und bildet einen großen Teil der mehr als 300 im "Hotel Silber" gezeigten Exponate, Fotos und Dokumente ab.

Für die Dauerausstellung haben Historiker*innen jahrelang geforscht. Dabei förderten sie neue Aspekte der Geschichte von Polizei und Gestapo in Württemberg zu Tage. Der Katalog schildert Geschichten von Täter*innen und Opfern, berichtet über den Umgang mit der historischen Bausubstanz, erklärt die Inszenierung der Ausstellung - und er macht deutlich, wie wichtig die Auseinandersetzung mit dem Täterort und die Aufarbeitung von Verfolgung und Terror für das Jetzt und Heute sind.

Der Katalog "Hotel Silber - Eine Dauerausstellung zu Polizei und Verfolgung" wurde finanziert von der Wüstenrot Stiftung. Er kann per Mail bestellt werden unter museumsshop(at)hdgbw.de und kostet 25 Euro.

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