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Haus der Geschichte Baden-Württemberg

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Haus der Geschichte Baden-Württemberg - Rundbrief März 2021
Hier können Sie unseren Rundbrief als pdf-Datei abrufen: HdGBW-Rundbrief.pdf
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Haus der Geschichte Baden-Württemberg / Rundbrief März 2021 / 1. März 2021
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Liebe Freundinnen und Freunde des Hauses der Geschichte Baden-Württemberg,

die Museumserlebnisse bleiben vorerst rein digital. Denn wann die Museen im Land wieder öffnen können, ist weiterhin unklar. Die März-Veranstaltungen des Hauses der Geschichte werden als digitale Tagung, digitale Musikperformance oder Instagramm-Livestream gesendet. Wir freuen uns auf Ihren Besuch unserer digitalen Kanäle Facebook, Twitter, Instagram und Youtube.

Zahlreiche Angebote zur aktuellen Sonderausstellung „Gier. Was uns bewegt“ finden Sie im Netz unter www.gierhassliebe.de. Virtuelle Rundgänge bieten wir für Teile unserer Dauerausstellung und etliche Sonderausstellungen. Das „Hotel Silber“ und seine Geschichte können im Virtuellen Geschichtsort erforscht werden.

Doch nichts ersetzt den echten Museumsbesuch. Sobald der im Haus der Geschichte und in seinen Ausstellungen wieder möglich ist, informieren wir Sie mit einem Rundbrief extra.

Mit herzlichen Grüßen

Haus der Geschichte Baden-Württemberg
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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Virtuelle Führung
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Das Gedenkbuch des Landtages
und der historische Ort „Hotel Silber“

Im Mittelpunkt der neuen virtuellen Kombiführung stehen am Montag, 1. März 2021, um 15 Uhr das Gedenkbuch des Landtags Baden-Württemberg und der historische Ort „Hotel Silber“. Das Gedenkbuch erinnert an die Verfolgung frei gewählter Abgeordneter durch den NS-Terror. In einer interaktiven Onlinepräsentation erfahren Interessierte mehr über die Entstehung des Gedenkbuchs, seinen Inhalt und über die Erinnerung an die NS-Diktatur im Landtag von Baden-Württemberg. Im zweiten Teil der Führung geht es um den historischen Ort „Hotel Silber“ und die nationalsozialistischen Verbrechen, die in der einstigen Gestapo-Zentrale für Württemberg und Hohenzollern verübt wurden. Das „Hotel Silber“ ist eine Außenstelle des Hauses der Geschichte. Das Gedenkbuch des Landtags wurde vom Haus der Geschichte erarbeitet.

Interessierte können sich auf der Website des Landtags anmelden: www.landtag-bw.de/home/besucher/digitale-angebote/gedenkbuchprasentation.html. Die Teilnehmerzahl ist auf 50 Personen begrenzt. Bei Fragen geben die Mitarbeiter des Landtag-Besucherdienstes gerne Auskunft: Dr. Aaron Deppisch (0711/2063 2198) und Christian Seyffert (0711/2063 2252); E-Mail: bsd@landtag-bw.de. Informationen zur Anmeldung gibt es auch auf www.geschichtsort-hotel-silber.de/#veranstaltungen.

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Videoclips
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Frauen und die Gestapo

Viele Geschichten von Frauen sind mit dem „Hotel Silber“ eng verbunden. Am Internationalen Frauentag werden in kurzen Videoclips einige dieser Geschichten erzählt. Es geht um Frauen, die im „Hotel Silber“ für die Gestapo arbeiteten, um jene, die vom „Hotel Silber“ aus verfolgt wurden, und um solche, die sich für Verfolgte einsetzten. Die Clips werden ab Montag, 8. März 2021, auf der Website www.geschichtsort-hotel-silber.de sowie auf dem Instagram-, Facebook- und Youtube-Kanal des Hauses der Geschichte abrufbar sein.

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Instagram-Live-Führung
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Die Verfolgung jüdischer/nicht-jüdischer Familien im Nationalsozialismus

Anhand der Geschichte dreier Familien zeigt am Freitag, 12. März 2021, um 17 Uhr eine kurze Instagram-Live-Führung durch das „Hotel Silber“, wie Menschen Opfer von nationalsozialistischer Verfolgung und Deportation wurden. Nach dem Novemberpogrom von 1938 definierten die Nationalsozialisten solche Verbindungen als „privilegierte Mischehen“, in denen ein nicht-jüdischer Mann mit einer jüdischen Frau verheiratet war. Nach den „Nürnberger Gesetzen“ war für die Definition „jüdisch“ dabei die Religionszugehörigkeit der Großeltern ausschlaggebend. Für jüdische Frauen aus „privilegierten Mischehen“ galten manche Verfolgungsmaßnamen nicht, sie wurden zunächst von der Deportation ausgenommen. Doch dieser „Schutz“ war prekär und konnte jederzeit zerbrechen.

Die Führung wird live auf Instagram stattfinden und danach auf dem Instagram-, Facebook- und Youtube-Kanal des Hauses der Geschichte abrufbar sein. Sie ist ein Beitrag zur „Woche der Brüderlichkeit“ 2021.

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Programme für Schulklassen
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Das Museum digital entdecken

Das Haus der Geschichte bietet Schulklassen aller Schularten die Möglichkeit, das Museum im Klassenraum oder von zu Hause aktiv zu erkunden. Den Auftakt macht eine virtuelle Museumsführung auf Instagram mit spannenden Geschichten zum Thema „Migration in der Landesgeschichte“.

Mit Gruppenarbeit und kreativen Tools vermitteln wir im Workshop „Menschen im Nationalsozialismus. Widerstand gestern - Zivilcourage heute“ Geschichte im Museum. Der Workshop geht der Frage nach, welche Handlungsmöglichkeiten Menschen in der Zeit des Nationalsozialismus hatten.

Mit den Internationalen Wochen gegen Rassismus vom 15. bis zum 28. März 2021 startet unser zweiter digitaler Workshop „Rassismus in Geschichte und Gegenwart“, welcher die Erfindung und Geschichte von Rassismus und deren aktuellen Auswirkungen thematisiert.

Die Angebote sind für Schulklassen kostenlos.

Buchung: besucherdienst@hdgbw.de
Rückfragen und Beratung: Dr. Caroline Gritschke, Mail: caroline.gritschke@hdgbw.de, Tel. 0711 2123969

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Virtuelle Museumserkundung
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Angebot zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus Stuttgart 2021

Während der nationalsozialistischen Diktatur war das „Hotel Silber“ Zentrale der Geheimen Staatspolizei für Württemberg und Hohenzollern. Rassismus und Gewalt waren nicht nur Kernelemente des NS-Regimes, sondern haben in besonderem Maße auch die Gestapopraxis angeleitet. Die tödlichen Folgen von rassistischen Zuschreibungen in einer entgrenzten Diktatur zeigten sich im „Hotel Silber“, der Gestapo-Zentrale für Württemberg und Hohenzollern.

Mit einem virtuellen Angebot zur Museumserkundung beteiligt sich der Erinnerungsort „Hotel Silber“ an der Anti-Rassismuswoche vom 15. bis zum 28. März 2021. Ein Leitfaden für Lehrkräfte und Schüler*innen zur Online-Recherche findet sich unter www.hdgbw.de/ausstellungen/hotel-silber/geschichtsvermittlung.

Zur Programmübersicht der Anti-Rassismuswoche: www.heimat-wochen-stuttgart.de

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Digitale Tagung
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Gegen den Obrigkeitsstaat und für Demokratie.
Matthias Erzberger in den politischen Verwerfungen seiner Zeit

Beginn und wissenschaftlicher Höhepunkt des Erzberger-Jahres 2021 ist das Symposion „Gegen den Obrigkeitsstaat und für Demokratie. Matthias Erzberger in den politischen Verwerfungen seiner Zeit“ am Samstag, 20. März 2021. Renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler stellen neueste Erkenntnisse zu Erzberger vor. Warum dieser katholische Wegbereiter deutscher Demokratie zu den meist gehassten Politikern seiner Zeit zählte und welche tiefen gesellschaftlichen Verwerfungen beim Übergang vom obrigkeitsstaatlichen Kaiserreich zur Weimarer Republik sein politisches Wirken beeinflussten, ist Gegenstand der Tagung. Themen sind die Zwangsarbeit im Ersten Weltkrieg, der Waffenstillstand, die Erzbergersche Reichsfinanzreform wie der Kampf um die Weimarer Demokratie.

Die Tagung ist eine Kooperationsveranstaltung mit dem Geschichtsverein der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Sie beginnt um 10 Uhr und endet um 17 Uhr. Angesichts der Pandemie-Situation findet sie digital statt. Interessierte melden sich bitte bis zum 18. März an unter: veranstaltungen@hdgbw.de. Eine Bestätigung der Anmeldung und die technischen Angaben zur benutzten Kommunikationsplattform erhalten sie per Mail.

Programm
10.15 - 10.30 Uhr: Begrüßung und Tagungseinführung
10.30 - 11 Uhr: Prof. em. Dr. Gabriele Clemens, Universität Hamburg: Ein Verrat an christlich-konservativen Werten? Der Kampf der Rechtskatholiken gegen das 'Erzbergertum'
11.15 - 12 Uhr: Dr. Christian Westerhoff, Bibliothek für Zeitgeschichte: Matthias Erzbergers Kampf gegen Zwangsarbeit während des Ersten Weltkriegs
13.30 - 14.15 Uhr: Dr. Anna Karla, Universität zu Köln: Material und Moral. Matthias Erzberger in der Ära des Wiederaufbaus
14.15 - 15 Uhr: PD Dr. Stefanie Middendorf, Freie Universität Berlin: Arche Noah am Wilhelmsplatz? Matthias Erzberger und die Anfänge des Reichsfinanzministeriums 1919/20
15.30 - 16.15 Uhr: Dr. Christopher Dowe, Haus der Geschichte Baden-Württemberg: Kämpfe um die Vergangenheit. Erzberger und die Deutung der Niederlage im Ersten Weltkrieg
16.15 - 17 Uhr: Prof. Dr. Jörn Leonhard, Universität Freiburg: Demokratie, Parlament und Republik: Matthias Erzberger und die Krisenerfahrungen der deutschen Geschichte
17 Uhr: Abschlussdiskussion

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Talk im Instagram-Livestream
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Schuhe – Zu Schade zum Tragen

Bei ihm dreht sich alles um den Turnschuh: Danijel Balasevic sammelt seit 20 Jahren Sneaker. Nach manchen hat er Jahre gejagt, für andere Modelle ist er hunderte Kilometer gefahren und hat stundenlang vor Schuhläden gewartet. Der Wunsch, einen begehrten Schuh zu ergattern oder Kollektionen zu komplettieren, ist für ihn ein Verlangen, dem er nur schwer widerstehen kann. Profit machen möchte er mit seinen teils teuren Tretern aber nicht. Dass ihm vielmehr die Geschichte eines Sneakers und die Personen hinter dem Schuh wichtig sind, erklärt er bei dem Livestream am Sonntag, 28. März 2021, um 19 Uhr auf unserem Instagram-Kanal.

Der Talk wird live auf Instagram (@hdgbw) stattfinden; die Zuschauer*innen können dabei auch aktiv Fragen stellen. Später wird der Talk auf dem Instagram-Kanal des Hauses der Geschichte abrufbar sein.

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Gierig nach Kunst
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Musik und Performance in der Vitrine

Für „Gier. Was uns bewegt“ haben Studierende der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart (Koordination und Leitung: Prof. Angelika Luz, Studio für Stimmkunst und Neues Musiktheater) Performances und der Komponist Adrian Laugsch eine Installation entwickelt – in einer leeren Vitrine als Gegenentwurf zur Gier und deren Eigenschaften von Anhäufen, Sammeln, Raffen und Rauben.

Solange die Aufführungen nicht in der Ausstellung besucht werden können, gibt es auf unserem YouTube-Kanal jede Woche eine digitale Performance zu sehen. Jeder Auftritt wird überraschen, da es keine Vorankündigungen geben wird. Nur so viel sei verraten: Zur Aufführung kommen die Sprechkunst sowie Alte und Neue Musik in unterschiedlichen kammermusikalischen Besetzungen – und jedes Mal haben sich die Studierenden mit dem Thema Gier auf ihre eigene Art auseinandergesetzt.

eMotions ist ein künstlerisches Projekt zur Ausstellung, das durch das Sonderprogramm „Gesellschaftlicher Zusammenhalt“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst gefördert wird.

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Information
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Haus der Geschichte Baden-Württemberg
Konrad-Adenauer-Straße 16, 70173 Stuttgart

Öffnungszeiten
Mindestens bis 7. März 2021 geschlossen

Information, Anmeldung und Buchung von Führungen
Tel: 0711 212 3989
Fax: 0711 212 3979
besucherdienst@hdgbw.de


www.hdgbw.de

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"Hotel Silber"
Dorotheenstraße 10, 70173 Stuttgart

Öffnungszeiten
Mindestens bis 7. März 2021 geschlossen

Information, Anmeldung und Buchung von Führungen
Tel: 0711 212 4040
Fax: 0711 212 3979
hotel-silber@hdgbw.de


www.geschichtsort-hotel-silber.de

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© Haus der Geschichte Baden-Württemberg, Urbansplatz 2, 70182 Stuttgart, Tel: 0711 212 3975,
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datenschutz@hdgbw.de, www.hdgbw.de/das-museum/verwaltung/datenschutz/rundbrief/

Bei Fragen zu diesem Rundbrief wenden Sie sich bitte an den oben angegebenen Presse-Kontakt. Vielen Dank.