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Haus der Geschichte Baden-Württemberg

Das Museum

Das Haus der Geschichte

HdGBW aktuell

Das Haus der Geschichte Baden-Württemberg bietet eine besondere Sommerferien-Aktion: An den Donnerstagen vom 29. Juli bis zum 9. September ist der Eintritt in alle Ausstellungen in dem Stuttgarter Museum frei. Sie können an dem langen Öffnungstag sogar von 10 bis 21 Uhr besichtigt werden. Derzeit ist die Vorlage eines Negativtest-, Impf- oder Genesenennachweises  für den Eintritt nicht  notwendig.

Führungen für die Ausstellungen können beim Besucherdienst gebucht werden. Für die Dauerausstellung im Haus der Geschichte und für "Gier. Was uns bewegt" sind 19 Teilnehmende zugelassen, für die Ausstellung "Attentat. Stauffenberg" 9 Personen (jeweils zzgl. Guide).

Das Haus der Geschichte: Museum, Ausstellungsschmiede, historischer Dienstleister

Als erstes politisch-historisches Landesmuseum Deutschlands nimmt das Haus der Geschichte Baden-Württemberg eine Vorreiterrolle ein. Seit 1992 konzipiert sein Team erfolgreich Ausstellungen in allen Teilen des Südwestens und hat sich als Ansprechpartner rund um das Thema Landesgeschichte etabliert. Im Jahr 2002 wurde an der Stuttgarter Kulturmeile das Museum eröffnet, das die Historie und die zahlreichen Facetten des Landes in einer faszinierenden Ausstellungsarchitektur darstellt. Die vielfältigen Projekte des Hauses haben eines gemeinsam: einen neuen Blick auf historische Themen.

Das Gebäudekomplex mit dem Haus der Geschichte (rechts) schloss im Jahr 2002 das Ensemble aus Museums- und Hochschulbauten an der Stuttgarter Kulturmeile ab.

Die Architektur des Museums: Sachlichkeit und Dynamik

Das 2002 eröffnete Haus der Geschichte hat das von den Architekten James Stirling und Michael Wilford in den 1970-er und 1980-er Jahren konzipierte Ensemble aus Museums- und Hochschulbauten an der Stuttgarter Kulturmeile abgeschlossen. Wilford-Partner Manuel Schupp verzichtete beim Entwurf des L-förmigen Museumsgebäudes auf bauhistorische Zitate und entwickelte einen eigenen Farbenkanon für das Haus. Rot und Violett akzentuieren die imposante Haupttreppe, die vom großzügig verglasten Foyer in die sachlich gestalteten oberen Museumsstockwerke führt; Gelb gibt nicht nur der verglasten Loggia im obersten Stockwerk einen Rahmen. Zusammen prägen die Farben das Erscheinungsbild des Hauses der Geschichte auch außerhalb des Gebäudes.

Mitarbeiterinnen des Hauses der Geschichte beim Ausstellungsaufbau

Hinter den Kulissen

Das Team konzipiert die Dauer- und Wechselausstellungen des Hauses der Geschichte Baden-Württemberg im Stuttgarter Museum sowie an anderen Standorten. Darüber hinaus pflegen die rund 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die umfangreiche Sammlung des Museums und sind als Experten für Landesgeschichte und Ausstellungsprojekte gefragt. Leiterin des Hauses der Geschichte ist Paula Lutum-Lenger.

Der Otto-Borst-Saal wird ebenso für Kinoveranstaltungen wie für Vorträge und Diskussionen genutzt. (Fotos: Haus der Geschichte / Werner Kuhnle 3, Albert Schmidt)

Raumvermietung

Einige Räume im Haus der Geschichte in Stuttgart können für Veranstaltungen gemietet werden. Der Otto-Borst-Saal mit bis zu 134 Sitzen verfügt unter anderem über eine vollständige Kino-Ausstattung. Der Seminarraum ist für bis zu 24 Personen zugelassen und kann flexibel mit Tischen und Stühlen eingerichtet werden.